Mentale Stärke - Präsenz und innere Ruhe - VIVIS
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Mentale Stärke – Präsenz und innere Ruhe

Mentale Stärke – Präsenz und innere Ruhe

Diese Momente, in denen Du Dich von aussen ablenken lässt. Momente, in denen Gedanken in Deinem Kopf herumspuken, die Dich so gar nicht unterstützen. Momente, in denen Du Dich selbst unter Druck setzt und Gefahr läufst, an Deiner eigenen Erwartungshaltung zu scheitern. Kommt Dir das bekannt vor?

Hier sind Präsenz und innere Ruhe eine gute Möglichkeit, zu beruhigen und zu entschärfen, egal ob im Sport, im Privat- oder Berufsleben.

Einfluss von aussen

Bist Du anfällig für Einfluss von aussen? Du hörst Bemerkungen aus Deinem Umfeld, die Dich irritieren? Du stehst vor einer völlig neuen Ausgangssituation, weil Du noch nie im Regen Golf gespielt hast, weil ein technisches Detail Deine Präsentation nicht wie geplant ablaufen lässt, weil… es gibt viele Situationen, die „ungeplant“ und spontan beeinflussen können. Was macht das mit Dir? Bist Du der „Jetzt-erst-recht“ – Typ, den diese Einflüsse stärker machen und noch besser fokussieren lassen? Oder schwächen sie Dich und Du bist der „Auch-das-noch“ – Typ, der hadert? Wenn Du in diese Fraktion gehörst, dann sind Präsenz und innere Ruhe tolle Optionen bei Dir und eben nicht im Aussen zu bleiben.

Gedankenkarrussell

Sie sind auf einmal da, diese Gedanken, die Dich nachts wach halten. Es können auch die Gedanken sein, die Dich während Du Dich auf eine Sache konzentrieren solltest, an tausend andere Dinge denken lassen. Fällt es Dir leicht oder schwer nur einen Gedanken zu denken? Fällt es Dir leicht oder schwer mitunter auch mal gar nicht zu denken? Den Kopf frei zu haben? Probiere es mal mit Präsenz und innerer Ruhe.

Druck und Erwartungshaltung

Es gibt Menschen, die werden unter Druck besser. Zerstreuung und Ablenkung nehmen ab, der Fokus steigt an. Es gibt Menschen, die unter Druck unruhig oder hektisch werden, den Überblick verlieren. Das bemerkend, steigt parallel das Mass an innerem Dialog an, der sich dann ungefähr so anhört: „Wie soll ich das nur schaffen“, „ich bin nicht gut genug“, „eigentlich kann ich das doch, aber nun bin ich unsicher“, „lieber nicht“, „nie wieder“, „ich Versager“. Ist dann tatsächlich ein Fehler unterlaufen, geht es weiter: „ich habe es doch gewusst“.. es setzt eine Unverzeihlichkeit sich selbst gegenüber ein, die auch zukünftige Situationen beeinflussen kann. Präsenz und innere Ruhe unterstützen auch hier positiv.

Präsenz und innere Ruhe – eine Übung

Präsenz und innere Ruhe bedeuten im Hier und Jetzt mit Deiner Aufmerksamkeit zu sein. Nichts anderes ist jetzt von Bedeutung und wichtig. Wie kannst Du in das Hier und Jetzt kommen? Einflüsse von aussen ausblenden, Gedanken abschalten, Dich innerlich nicht mehr runterziehen lassen?
Eine Übung: Fokussiere Dich auf Deinen Atem. Reduziere und fokussiere Deine gesamte Aufmerksamkeit auf die Luft, die durch Deine Nase in Deinen Körper hinein strömt und ihn nach einer kurzen Zeit wieder verlässt. Folge dem Sauerstoff in Deinen Körper hinein und beobachte, in welche Bereiche er fliesst. In welche fliesst er nicht? Vertiefe die Atmung und versuche mehr und mehr Bereiche Deines Körpers mit Luft zu füllen, ihn „auszumalen“, ihn komplett abzudecken. Welche Farbe kommt Dir in den Sinn, wenn Du an Deinen Sauerstoff im Körper denkst? Ist es rot, gelb – zuletzt hörte ich orange? Jede Farbe ist toll und Du versuchst sie in alle Bereiche strömen zu lassen. Tief ein- und tief ausatmen. Gib Dir dazu einen Moment Zeit. Stell Dir vor, der Sauerstoff verteilt sich wie Nebelschwaden und verdichten sich mehr und mehr. Oder vielleicht kommt Dir auch die gute alte Lavalampe in den Sinn, die sich nach und nach aus einzelnen farblichen Tropfen zu einem grösseren Ganzen verbindet.

Dir gelingt die tiefe Atmung noch nicht so gut? Dann zähle innerlich mit. „1“ – einen Atemzug ein, „1“ – einen Atemzug aus. „1, 2“ – ein.. „1,2“ aus. „1,2,3“ – ein. „1,2,3“ – aus… bis wohin kannst Du zählen? Bis 5? Bis 6? Weiter? Fällt Dir das Einatmen oder Ausatmen leichter? Beides gleich?…. Und woran hast Du während der Atmung gedacht? An die Atmung? Gut! Was hast Du während der Atmung gehört? Deinen eigenen Atem und oder nichts? Gut! Nun bist Du im Hier und Jetzt angekommen und Dein körperlicher Zustand ist ruhig, voller Sauerstoff, voller Aufmerksamkeit und bereit für all das, was Du nun angehen wirst.

Deine Gedanken und inneren Gespräche nimmst Du nun selbst in die Hand: „ich bin ruhig“, „ich bin stark“, „ich schaffe das“, „mir geht es gut“… wiederhole das immer und immer wieder. Sprich es laut aus oder sag es Dir innerlich. Schreibe Dir positive, kurze Sätze auf einen Zettel und stecke ihn in die Hosentasche. Greife immer wieder darauf zurück, wenn Du das Gefühl hast, wieder etwas Unterstützung zu brauchen.

Wiederholung

macht den Meister. Das kennst Du, wenn Du Athleten bei ihren Abläufen vor Wettkämpfen beobachtest. Sie wiederholen stets wiederkehrende Abläufe, Ritualen gleich. Tue es ihnen gleich und festige diese positiven und kraftgebenden Abläufe in Deinem Leben, so dass Du in jeder Situation darauf zurückgreifen kannst. Mal gelingt es Dir besser, mal schlechter, aber kontinuierlich wirst Du den Fortschritt und die zunehmende Präsenz und innere Ruhe wahrnehmen und sie für Dich nutzen.

Viel Vergnügen und Erfolg damit!

Fragen oder Lust auf eine praktische Übung? Egal ob persönlich oder online – wir sind für Dich da:  Nimm mit uns Kontakt auf



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